Nachrichten in Einfacher Sprache
vom 24.02.2026
Hier klicken um das Video abzuspielenHeute vor 4 Jahren hat der Krieg in der Ukraine begonnen. Russische Soldaten haben am 24. Februar 2022 die Ukraine angegriffen. Seitdem sind sehr, sehr viele Menschen getötet und schwer verletzt worden. Es sind auch viele Menschen gefangen genommen worden. Russische Soldaten haben seit Beginn vom Ukraine-Krieg Strom-Masten oder Heizungs-Anlagen zerstört. Deswegen gibt es in vielen Orten keinen Strom und die Menschen können nicht heizen. Viele Hilfs-Organisationen helfen deshalb betroffen Ukrainern mit Lebensmitteln, warmer Kleidung, Decken oder Strom-Generatoren.
Zum heutigen vierten Jahres-Tag haben zwei wichtige Politiker von der Europäischen Union die ukrainische Haupt-Stadt Kiew besucht. Es waren die EU-Kommissions-Präsidentin Ursula Von der Leyen und der EU-Rats-Präsident Antonio Costa. Die beiden Politiker haben mit Präsident Wolodymyr Selenskyj gesprochen. Viele Politiker in der Europäischen Union wollen Russland hart bestrafen. Russland soll weniger Geld haben und damit schwerer die Ukraine angreifen können. Gestern wollten die Außen-Minister von der EU neue Strafen gegen Russland beschließen. Das haben sie nicht geschafft. Ungarn und die Slowakei wollen das nicht. Sie brauchen nämlich Öl aus Russland. Auch für neue Hilfs-Gelder müssen sich alle EU-Länder einig sein.
Es gibt wieder neue Zölle von den USA. Zölle müssen Händler als Gebühr bezahlen, wenn sie Produkte aus einem Land über die Grenze in ein anderes Land bringen. Laut Behörden gelten seit heute weltweite Zölle in der Höhe von 10 Prozent. Erst letzten Freitag hatten Richter vom obersten Gericht in der Haupt-Stadt Washington entschieden, dass Zölle von Trump nicht gelten. Trump wollte Zölle in der Höhe von 15 Prozent mit einem Notstands-Gesetz beschließen. Laut den Richtern kann der Präsident von den USA mit diesem Notstands-Gesetz keine Zölle beschließen. Firmen weltweit fürchten, dass sie durch die neuen Zölle von Trump weniger Geld verdienen könnten.
Ein 14-jähriges Mädchen hat gestern am Wiener Friedhof Baumgarten eine 64-jährige Frau erstochen. Der Friedhof Baumgarten ist im Wiener Bezirk Penzing. Sie hat die Frau mit einem Messer erstochen. Laut einem Polizei-Sprecher hat die 14-jährige bei einer Befragung zu Polizisten gesagt, dass sie die Frau erstochen hat. Ein Fußgänger hat die Frau gestern gefunden und die Rettung angerufen. Rettungs-Kräfte konnten der schwer verletzten Frau aber nicht mehr helfen. Polizisten haben die 14-Jährige in ihrer Wohn-Gemeinschaft verhaftet. Dort lebt sie wegen seelischen Problemen. Polizisten ermitteln derzeit, warum die 14-Jährige die Frau erstochen hat.
Ein 37-jähriger Berg-Steiger findet seine Verurteilung von einem Gericht nicht richtig. Deshalb war heute ein Gerichts-Verfahren vor dem Innsbrucker Ober-Landes-Gericht. Der Mann wurde letzten Donnerstag zu 5 Monaten auf Bewährung verurteilt. Bei einer Bewährungs-Strafe von einem Richter muss ein Verbrecher nicht ins Gefängnis, wenn er sich an bestimmte Regeln hält. Der 37-Jährige muss außerdem 9.600 Euro Geld-Strafe bezahlen. Der Mann soll Schuld sein, dass seine Freundin am Groß-Glockner erfroren ist. Das Paar war im Jänner 2025 unterwegs zum Groß-Glockner. Die zwei sind nicht weitergekommen. Der Mann ist dann alleine vom Berg hinunter gegangen und hat Hilfe geholt. Seine Freundin ist in der Zwischenzeit gestorben.
Er sagt, er ist nicht Schuld am Tod von seiner Freundin.
Sender:
ORF 3
Sendedatum:
24.02.2026
Länge:
5 min
Aufrufe:
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