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vom 21.07.2026

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Es gab 2026 weniger Anträge auf Asyl in Österreich. Das hat Innen-Minister Gerhard Karner von der ÖVP heute gesagt. Von Jänner bis Ende Juni wollten 4.903 Personen Asyl. Das sind halb so viele Anträge wie 2025. Bei Asyl bekommen geflüchtete Menschen Schutz in einem Land, zum Beispiel wegen Krieg in ihrem Heimat-Land. Seit dem Jahr 2023 gibt es laut Karner weniger Asyl-Anträge. Er hat auch gemeint, es wurden 2.200 Asyl-Werber in ihre Heimat-Länder zurückgebracht. Es waren Asyl-Werber, die kein Recht auf Schutz hatten. Die meisten Asyl-Anträge hat es aus den arabischen Ländern Syrien, Afghanistan und dem afrikanischen Land Somalia gegeben. Die besten Chancen auf Asyl haben derzeit Menschen aus dem Iran und Afghanistan. Immer mehr Politiker in Österreich fordern den Rücktritt von Walter Ruck. Walter Ruck ist der Präsident der Wirtschafts-Kammer in Wien. Die Wirtschaftskammer Österreich, kurz WKO, kümmert sich darum, dass es den Firmen in Österreich gut geht und sie erfolgreich arbeiten können. Alle Unternehmen, die in Österreich tätig sind, sind automatisch Mitglieder. Walter Ruck soll in einem Gespräch unter anderem Frauen beleidigt haben. Er soll auch gesagt haben, dass er mitbestimmen kann, wer Jobs in der Wirtschafts-Kammer bekommt. Auch soll Ruck gemeint haben, er kann mitbestimmen, wer Jobs in der Wiener Politik bekommt. Walter Ruck sagt, er hat das alles so nicht gesagt. Heute hat sich die neue britische Regierung zu einer Sitzung getroffen. Andy Burnham ist der neue Regierungs-Chef von Großbritannien. König Charles hatte Burnham gestern offiziell zum neuen Premier-Minister, also Regierungs-Chef, ernannt. Andy Burnham hat einige Minister-Posten neu besetzt. Neuer Finanz-Minister ist der bisherige Verteidigungs-Minister John Healey. Außen-Minister wird Ed Miliband. Miliband war bisher Minister für den Bereich Energie-Sicherheit. Andy Burnham hat auch eine seiner ersten Maßnahmen verkündet. Burnham möchte, dass Briten ab 1. Oktober weniger für Strom bezahlen müssen. Bezahlt werden soll das durch den Stopp von einem Programm. Durch dieses Programm sollten alle arbeitenden Briten Ausweise-Dokumente im Internet bekommen. Das Programm hat umgerechnet 2,12 Milliarden Euro gekostet. Daniel Ortega ist seit Jahren Machthaber im Land Nicaragua. Er möchte keine Wahlen mehr in Nicaragua. Seit Jahren regiert Daniel Ortega in Nicaragua immer härter. Durch eine Gesetzes-Änderung kann er sechs Jahre statt bisher fünf Jahre Präsident sein. Die nächsten Präsidentschafts-Wahlen hätten im Jahr 2027 sein sollen. Diese Wahl wird es aber nicht geben. Er hat zum Beispiel Parteien im Land verboten. Außerdem hat er hunderten Politikern von anderen Parteien, katholischen Priestern oder Journalisten die Rückkehr nach Nicaragua verboten. Und er hat seine Frau Rosario Muriollo von der Vize-Präsidentin zur Co-Präsidentin ernannt. Ortega und Murillo haben mittlerweile die Kontrolle über alle Staats-Bereiche. Im Wald-Gebiet Untere Lobau in Wien ist es derzeit sehr trocken. Deshalb gibt es kaum noch Wasser und viel Schlamm. Die Lobau gehört zum Naturschutz-Gebiet Donau-Auen. Es gibt dort auch immer weniger Tiere. Ohne Wasser könnten viele Tiere nicht überleben. Umwelt-Schützer von Greenpeace fordern eine Wasser-Leitung, über die Wasser aus dem Fluss Donau in die Unteren Lobau fließt. Die Stadt Wien ist seit längerer Zeit aber dagegen. Trink-Wasser-Brunnen in der Unteren Lobau könnten verschmutzt werden. Im Gebiet Obere Lobau gibt es schon eine Wasser-Leitung mit Wasser aus der Donau.
Sender:
ORF 3
Sendedatum:
21.07.2026
Länge:
4 min
Aufrufe:
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31.07.2026 | ORF 3