Nachrichten in Einfacher Sprache
vom 19.02.2026
Hier klicken um das Video abzuspielenAb heute ist ein 37-jähriger Berg-Steiger vor dem Landes-Gericht in Innsbruck angeklagt. Der Mann soll Schuld daran sein, dass seine 33-jährige Freundin am Groß-Glockner erfroren ist. Der Groß-Glockner ist der höchste österreichische Berg. Das Paar war am 18. Jänner 2025 vom Ost-Tiroler Ort Kals zum Groß-Glockner losgegangen. Laut der Staats-Anwaltschaft hatten die beiden zu wenig Notfall-Ausrüstung dabei. Auch sei die Frau zu unerfahren gewesen für eine längere Berg-Tour. Erst gegen 3:30 Uhr hat der Mann Hilfe geholt. Der 37-Jährige Angeklagte sagt heute vor Gericht, er sei nicht schuld an dem Tod der Frau. Er habe geglaubt, dass bereits Hilfe auf dem Weg sei. Dabei habe er sich geirrt. An dem Tag war es sehr windig und eisig kalt.
Die Parteien FPÖ, ÖVP und die SPÖ hatten gestern Veranstaltungen am Politischen Ascher-Mittwoch. Am Politischen Ascher-Mittwoch reden einige österreichische Politiker vor Unterstützern, der Ton ist oft scharf. FPÖ-Chef Herbert Kickl hat vor rund 2.000 Unterstützern gesagt, dass die Bundes-Regierung unfähig sei. Die Rede war in der oberösterreichischen Stadt Ried im Innkreis. Bundes-Kanzler und ÖVP-Chef Christian Stocker hat in Klagenfurt gesagt, dass die FPÖ sich über andere Parteien lustig macht und alle beleidigt. Der steirische SPÖ-Chef Max Lercher hat gemeint, dass die FPÖ nur Hass hat und keine sinnvollen Lösungen.
Heute haben Polizisten den ehemaligen 66-jährigen britischen Prinzen Andrew verhaftet. Das hat die zuständige Polizei im britischen Gebiet Norfolk bestätigt. Andrew ist der Bruder vom britischen König Charles dem Dritten. Die Verhaftung ist wegen seiner Freundschaft zum Sexual-Straftäter Jeffrey Epstein aus den USA. Bei der Festnahme soll es allerdings nicht um die sexuellen Missbrauchs-Vorwürfe gegen Andrew gehen. Sondern weil er seine öffentliche Stellung missbraucht haben soll. Andrew soll Epstein geheime Dokumente gegeben haben. Andrew war früher Handels-Beauftragter von der britischen Regierung. Die Polizei hat auch mehrere Gebäude von der britischen Königs-Familie durchsucht.
Yoon Suk Yeol muss sein ganzes Leben lang ins Gefängnis. Yoon war Präsident vom Land Südkorea. Das hat ein Gericht in der Haupt-Stadt Seoul heute entschieden. Er kann aber noch gegen diese Verurteilung gerichtlich klagen. Yoon hatte als Präsident im Dezember 2024 für kurze Zeit das Kriegs-Recht ausgerufen. Das Kriegs-Recht soll das Leid in bewaffneten Konflikten lindern. Er hatte damals gesagt, er wollte damit Südkorea vor anderen Parteien schützen. Erst nach einigen Stunden konnten Politiker das Sonder-Gesetz für ungültig erklären. Seine Gegner haben gesagt, er wollte anderen Parteien die Macht wegnehmen. Die anderen Parteien waren im Parlament immer wieder gegen geplante Gesetze von Yoon.
Heute war das erste Treffen vom Friedens-Rat vom Präsidenten von den USA Donald Trump. Das Treffen war im „Donald J. Trump Friedens-Institut“ in der Haupt-Stadt Washington. Der Friedens-Rat möchte zum Beispiel helfen, zerstörte Gebäude im Gaza-Streifen durch den Gaza-Krieg wiederaufzubauen. Für den Wieder-Aufbau und für Lebensmittel für Bewohner im Gaza-Streifen verspricht Trump viele Hilfs-Gelder. Für Gegner ist der Friedens-Rat von Trump eine Gegen-Organisation zur Organisation UNO. Trump hatte nur rund 60 Länder eingeladen, Teil von seinem Friedens-Rat zu sein. Viele Länder in Europa, wie etwa Österreich haben abgesagt. Ungarn, Weiß-Russland oder auch die Türkei sind Teil vom Friedens-Rat.
Sender:
ORF 3
Sendedatum:
19.02.2026
Länge:
5 min
Aufrufe:
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