Nachrichten in Einfacher Sprache
vom 04.08.2026 · 5 min
Hier klicken um das Video abzuspielenDie aktuelle Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad geht weiter. In Wien war es heute so heiß wie noch nie zuvor. Erst gestern hat es dort eine neue Höchsttemperatur gegeben. Die Hitze belastet viele Menschen. Das Rote Kreuz hat derzeit viele Einsätze. Einige Menschen haben Beschwerden mit ihrem Kreislaufsystem.
Wenn Menschen bei dem heißen Wetter zu wenig trinken und viel schwitzen, ist das ein Problem für den Kreislauf. Wichtig ist, viel Wasser zu trinken und nicht zu lange in der Sonne zu bleiben. Außerdem soll man leichte Kleidung tragen und nur in der Nacht und am Morgen die Fenster öffnen.
Die Hitze in Österreich bringt viele Probleme in der Landwirtschaft. Schon seit mehreren Monaten ist es in Österreich sehr trocken. Die Hitze verschärft jetzt diese extreme Trockenheit. Die Felder sind ausgetrocknet und der Boden hart. Pflanzen und Getreide wachsen schlecht. Deshalb gibt es wenig Ernte. Bauern haben dadurch zu wenig Futter für ihre Nutztiere. Sie müssen Tierfutter verwenden, das eigentlich für den Winter reserviert ist.
Manche Bauern müssen sogar Tiere verkaufen, weil sie die Tiere nicht mehr füttern können. Durch diese Situation könnte Fleisch im Supermarkt teurer werden. Bauern fordern, dass die Politik ihnen mit Geld helfen soll. Sie wünschen sich auch, dass es für die Zukunft bessere Pläne für solche Extremsituationen gibt.
In Österreich gibt es zu wenige Schwimmbäder für Kinder, die schwimmen lernen wollen. Eine Untersuchung zeigt: Kindergärten, Schulen und Vereine finden oft keinen Platz für Schwimmkurse. Besonders in manchen Gegenden müssen Kinder weit fahren, um schwimmen zu lernen. Viele Gemeinden können ihre Schwimmbäder wegen hoher Kosten nur schwer erhalten. In Österreich gibt es ungefähr 2.000 Gemeinden. Sie sind gefragt worden, welche Schwimmbäder es gibt. Dabei sind etwa 1.200 Schwimmflächen gemeldet worden. Etwa jedes zehnte Kind und jeder zehnte Jugendliche in Österreich kann nicht schwimmen. Die Regierung möchte, dass alle Kinder die Möglichkeit bekommen, schwimmen zu lernen. Schwimmen kann Leben retten.
Die Fluggesellschaft Austrian Airlines – kurz AUA – hat in der ersten Hälfte vom Jahr 2026 viel Geld verloren. Zwar sind fast sieben Millionen Menschen in dieser Zeit mit der AUA geflogen. Trotzdem hat die AUA 94 Millionen Euro Verlust gemacht. Ein Grund dafür sind die stark gestiegenen Preise für Flugzeugtreibstoff. Die Preise sind so hoch, weil es Krieg im Land Iran gibt. Dort kommt der Treibstoff her. Die AUA will jetzt Geld sparen und einige Flüge streichen. Ab Ende Oktober fliegt die AUA nicht mehr zwischen den österreichischen Städten Wien und Graz. Die AUA sagt, dass diese Flugstrecke schon seit langem nur wenig Gewinn bringt. Auch in andere Städte wird es weniger Flüge geben. Die AUA möchte aber weiter neue Flugzeuge kaufen. Für das ganze Jahr erwartet das Unternehmen wieder einen Gewinn.
Die Europäische Union – kurz EU – ist eine Gruppe von 27 Ländern in Europa. Heute gibt es ein Treffen der Innenminister der EU. Der Grund dafür sind viele Menschen, die vor kurzem die Grenze zur Stadt Ceuta überquert haben. Ceuta liegt in Nordafrika, die Stadt gehört aber zum Land Spanien. Spanien gehört zur EU. Innerhalb von wenigen Stunden sind rund 60.000 Menschen vom Nachbarland Marokko in die spanische Stadt Ceuta gekommen. Die meisten von ihnen sind inzwischen wieder nach Marokko zurückgegangen. Niemand weiß genau, was der Grund dafür war, dass so viele Menschen gekommen sind. Manche glauben, dass Marokko die Grenze absichtlich weniger streng kontrolliert hat. Das Land Italien wirft Spanien vor, bei der Sicherung der Grenze nicht genug getan zu haben. Die Ereignisse haben in der EU viele Menschen besorgt. Die Innenminister diskutieren heute darüber, wie man damit umgehen soll, wenn Menschen auf diese Weise in die EU kommen wollen.




























