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vom 06.07.2026

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Der National-Rat in Österreich trifft sich diese Woche an fünf Tagen hintereinander. So viele Sitzungs-Tage hintereinander hat es zuletzt vor mehr als 30 Jahren gegeben. Es sind die letzten Sitzungen im National-Rat vor der Sommer-Pause. Es geht dabei vor allem um die Frage, wofür der Staat in den kommenden zwei Jahren Geld ausgeben soll. Die Regierung möchte auch bei manchen Leistungen für Familien und bei Pensionen Geld sparen. Die Grünen und die FPÖ wollen dem ganzen Geld-Plan nicht zustimmen. Am Freitag wird darüber abgestimmt. Heute ist außerdem eine Veränderung bei der Pickerl-Überprüfung von Fahrzeugen beschlossen worden. So ein Pickerl brauchen Autos, damit sie im Verkehr fahren dürfen. Das Pickerl zeigt, dass das Auto regelmäßig überprüft wird und dass technisch alles damit in Ordnung ist. In Zukunft müssen Fahrzeug-Lenker das Pickerl nicht mehr so oft überprüfen lassen. Die Staats-Anwaltschaft in Wien klagt dagegen, dass Heinz-Christian Strache vor Gericht nicht verurteilt worden ist. Strache war früher FPÖ-Chef und Vize-Kanzler von Österreich. Bei diesem Fall geht es um eine Lebens-Versicherung. Das ist eine Versicherung, die Geld zahlt, wenn ein Mensch stirbt. Die Wiener FPÖ hat im Jahr 2007 für ihren damaligen Partei-Chef Strache eine zehn Jahre dauernde Lebens-Versicherung beschlossen. Wenn Strache in diesen zehn Jahren nicht stirbt, sollte die FPÖ das Geld für die Versicherung zurückbekommen. Strache soll die Lebens-Versicherung aber so geändert haben, dass er selbst nach den zehn Jahren das Geld bekommt. Das Gericht hat aber gesagt: Es gibt keinen Beweis dafür, dass Strache das getan hat. Darum ist er freigesprochen worden. Jetzt muss ein höheres Gericht den Fall prüfen. Russland hat die ukrainische Haupt-Stadt Kiew und Vor-Orte mit Raketen und Drohnen angegriffen. Drohnen sind kleine Flug-Geräte ohne Pilot. Viele Menschen sind getötet oder verletzt worden. Viele Häuser sind zerstört worden. Der neue russische Angriff war vor dem NATO-Treffen in der Türkei. Die NATO ist ein Bündnis von vielen Staaten, die sich gegenseitig helfen. Vertreter der NATO treffen sich morgen und am Mittwoch. Die Regierung der Ukraine hat andere Länder gebeten, mehr Hilfe für den Schutz aus der Luft zu geben. Darüber will Selenskyj am Mittwoch mit dem Präsidenten von den USA sprechen. In Griechenland, Spanien, Portugal und Frankreich gibt es heftige Brände. Durch sehr hohe Temperaturen und starken Wind ist die Brand-Gefahr gestiegen. In der griechischen Stadt Thessaloniki hat ein Feuer in einem Industrie-Gebiet großen Rauch verursacht. Menschen mussten ihre Häuser verlassen, und viele Feuerwehr-Leute haben gelöscht. Auch in einer Kleidungs-Fabrik hat es zu brennen begonnen. Die Flammen haben sich bis zu Wohn-Häusern von einem Vor-Ort von Thessaloniki ausgebreitet. Rettungs-Kräfte mussten mehrere Bewohner in Sicherheit bringen. Auch in Frankreich in den Bergen nahe der Grenze zu Spanien hat es große Brände gegeben. Auch dort mussten viele Menschen ihre Häuser verlassen und große Flächen sind verbrannt. Papst Leo hat am Samstag die italienische Insel Lampedusa besucht. Die Bewohner von Lampedusa helfen sehr oft geflüchteten Menschen, die Schutz vor Krieg oder Hunger in ihren Heimat-Ländern suchen. Der Papst hat dort mit den Menschen gesprochen und an Menschen gedacht, die im Meer gestorben sind. Er hat gesagt, Europa soll mehr Schutz für geflüchtete Menschen bieten. Regierungen in Europa und die Regierung in den USA sollen einen Plan beschließen, mit dem geflüchteten Menschen geholfen wird. Ab heute bis 27. Juli macht Papst Leo Sommer-Pause. Er verbringt sie zum zweiten Mal im päpstlichen Sommer-Sitz im Dorf Castel Gandolfo. Castel Gandolfo ist in den Bergen in der Nähe von der Haupt-Stadt Rom.
Sender:
ORF 3
Sendedatum:
06.07.2026
Länge:
5 min
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