Nachrichten in Einfacher Sprache
vom 04.05.2026
Hier klicken um das Video abzuspielenDer ÖVP-Politiker August Wöginger wurde heute im Postenschacherprozess schuldig gesprochen. August Wöginger soll im Jahr 2017 versucht haben, dass ein Bürgermeister neuer Finanzamtschef in Braunau wird. Braunau ist eine Stadt in Oberösterreich. Der damalige Finanzministeriumsgeneralsekretär Thomas Schmid soll Wöginger geholfen haben. Zwei ebenfalls angeklagte Finanzbeamte sollen als Mitglieder von der zuständigen Gruppe entschieden haben, dass der Bürgermeister am besten als Finanzamtschef in Braunau geeignet ist. August Wöginger wurde zu sieben Monate bedingter Haft und zu einer Geldstrafe veurteilt. Bedingte Haft heißt, dass man nicht sofort ins Gefängnis muss. Auch die beiden Finanzbeamten wurden schuldig gesprochen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. August Wöginger ist nach dem Urteil als Klubobmann der ÖVP zurückgetreten.
In Österreich haben immer mehr Menschen keine Arbeit. Im April ist die Zahl der Arbeitslosen leicht gestiegen. Rund 390.000 Menschen in Österreich haben keine Arbeit oder besuchen eine Schulung beim Arbeitsmarktservice. Im Handel und im Gesundheitsbereich ist die Arbeitslosigkeit besonders stark gestiegen. In diesen Bereichen arbeiten vor allem Frauen. Deswegen sind im April mehr Frauen als Männer arbeitslos geworden. Mehr als 100.000 Personen sind länger als ein Jahr ohne Job. Diese Zahl ist um 13 Prozent höher als im April 2025. Es gibt aber auch positive Nachrichten: Im April wurden wieder mehr Jobs angeboten.
In mehreren Ländern ist im April vergiftete Hipp-Baby-Nahrung gefunden worden. Hipp ist ein Baby-Nahrungshersteller aus Deutschland. Die betroffenen Gläser wurden mit Rattengift vergiftet. Am Wochenende wurde ein Verdächtiger festgenommen. Er soll von Hipp um zwei Millionen Euro gefordert haben und die Gläser vergiftet haben. Der Mann ist ein früherer Mitarbeiter von Hipp. Der Mann ist derzeit in einem Gefängnis in Eisenstadt. Er sagt aber, er hätte Hipp nicht erpresst und die Gläser nicht vergiftet. Es soll bald entschieden werden, ob der Mann länger im Gefängnis bleiben muss.
Die USA wollen Schiffen helfen, die Meeresstraße von Hormus zu durchqueren. Durch die Straße von Hormus müssen viele Schiffe. Diese Schiffe transportieren zum Beispiel Erdöl. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs im Februar blockiert der Iran die Straße von Hormus. Schiffe können deshalb nicht durch die Straße von Hormus fahren. US-Präsident Donald Trump will jetzt, dass einige Schiffe doch durchfahren können. Es geht um Schiffe aus Ländern, die nicht am Iran-Krieg beteiligt sind. Wie die USA das machen wollen, ist noch unklar. Der Iran droht den USA. Das US-Militär dürfe sich nicht der Straße von Hormus nähern. Der Iran hat nach dieser Drohung heute ein US-Militärschiff in der Straße von Hormus angegriffen.
Auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff im Atlantik ist das Hantavirus ausgebrochen. Das Hantavirus kann bei Menschen eine gefährliche Erkrankung auslösen. Das Hantavirus wird zum Beispiel durch Mäuse übertragen. Drei Passagiere des Kreuzfahrtschiffes sind durch das Virus gestorben. Drei weitere Personen haben sich auch angesteckt. Sie werden in Südafrika medizinisch betreut. Das Schiff hat 170 Passagiere und zirka 70 Besatzungs-Mitglieder.
Sender:
ORF 3
Sendedatum:
04.05.2026
Länge:
5 min
Aufrufe:
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