Stadt Land Kunst: Saneh Sangsuks Thailand / Polen / Paris
vom 04.05.2026
Hier klicken um das Video abzuspielen(1): Thailand: Saneh Sangsuk, der Meister der KurzgeschichteDie ländliche und weitgehend unberührte Provinz Phetchaburi liegt im südwestlichen Teil von Thailands Zentralregion. Ihr Dschungel ist ein Symbol des Lebens und zugleich ein Ort, an dem in der Vorstellung der Einheimischen tödliche Gefahren lauern. Der thailändische Autor Saneh Sangsuk macht ihn zum Schauplatz seiner 2001 erschienenen Erzählung „Der Traum des Puppenspielers“, in der ein kleiner Junge allein gegen eine Königskobra kämpft. Sangsuk gelingt eine packende, existenzielle Parabel und eine allegorische Darstellung der Machtverhältnisse in Thailand. Vor allem aber hinterfragt er auf subtile Weise den blinden Aberglauben seiner Landsleute.(2): Polen: Gipfelstürmer auf dem Weg zur FreiheitIn den 1970er Jahren machten sich verwegene Bergsteiger aus Polen daran, die höchsten Gipfel der Welt zu erobern. Unermüdlich trainierten die „Eiskrieger“ hinter dem Eisernen Vorhang. Ihr größter Traum: der Himalaya! Am 17. Februar 1980 wurde er wahr: Krzysztof Wielicki und Leszek Cichy erklommen den Mount Everest. Damals galt die Besteigung eines über 8.000 Meter hohen Gipfels im Winter als unmöglich. Die furchtlosen „Eiskrieger“ bewiesen das Gegenteil.(3): Guatemala: Juanas RindsragoutDer Markt der guatemaltekischen Stadt Chichicastenango zählt zu den größten in ganz Mittelamerika. Hier kauft Juana Kartoffeln und Karotten für das Gericht Pulique. Außerdem braucht sie eine Chayote, ein kürbisartiges Gemüse, das in Guatemala Guisquil genannt wird, und natürlich Rindfleisch. Für das Ragout muss das Fleisch zunächst drei Stunden lang schmoren, dann wird das Gemüse dazugegeben. (4): Paris: Europas erster FallschirmsprungIn Paris gibt es zahlreiche Parks und Grünanlagen. Der Parc Monceau mit seinen antiken Säulen zählt zu den elegantesten grünen Oasen der französischen Hauptstadt. Ende des 18. Jahrhunderts fand hier eine riskante Premiere in schwindelnder Höhe statt …
Sender:
arte
Sendedatum:
04.05.2026
Länge:
46 min
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